Sprachförderung beginnt mit Elternbildung

Im Familienzentrum in Neubeckum (v .l.): Attaché des Generalkonsulats Münster, Sabine Schäfer (Kita-Leitung), Diler Senol-Kocaman (KI-Leiterin), Pinar Kayseri (Generalkonsulin), Meryem Özkan (KI-Projektleiterin), Ingrid Schreiber (Kita-Leitung), Herbert Essmeier (Stadt Beckum), Landrat Dr. Olaf Gericke und Nicole Spanke (Sprachförderkraft).

Im Familienzentrum in Neubeckum (v .l.): Attaché des Generalkonsulats Münster, Sabine Schäfer (Kita-Leitung), Diler Senol-Kocaman (KI-Leiterin), Pinar Kayseri (Generalkonsulin), Meryem Özkan (KI-Projektleiterin), Ingrid Schreiber (Kita-Leitung), Herbert Essmeier (Stadt Beckum), Landrat Dr. Olaf Gericke und Nicole Spanke (Sprachförderkraft).

Kreis Warendorf - 

Das Elternhaus einbeziehen, damit Migrantenkinder früh und gut Deutsch lernen – so lautet das Ziel des Rucksack-KiTa-Projekts.

Wie es funktioniert, davon überzeugte sich im Familienzentrum St. Franziskus in Neubeckum die türkische Generalkonsulin Pınar Kayseri mit Landrat Dr. Olaf Gericke und dem Fachbereichsleiter für Jugend und Soziales der Stadt Beckum, Herbert Essmeier.

Das Familienzentrum beteiligt sich bereits seit 2013 mit zwei Elterngruppen am Rucksack-KiTa-Programm des Kommunalen Integrationszentrums (KI) des Kreises Warendorf. Das Programm wird in Kindertageseinrichtungen und Grundschulen angeboten und richtet sich insbesondere an Eltern mit Zuwanderungsgeschichte und deren Kinder im Alter von vier bis sechs Jahren.

Die Generalkonsulin und der Landrat besuchten zwei Elterngruppen, die unter Anleitung einer Elternbegleiterin aktuell das Thema Ernährung bearbeiten. Bei diesen Gruppen handelte es sich einerseits um eine mehrsprachige und andererseits um eine türkischsprachige Rucksack-KiTa-Gruppe.

Das Konzept sieht vor, dass die Eltern bei ihrem wöchentlichen Treffen von einer Elternbegleiterin angeleitet werden, wie sie ihre Kinder in der jeweiligen Herkunftssprache zu Hause optimal fördern können. Parallel zur Elterngruppe findet die Sprachförderung in der Kindergruppe statt. Die Sprachförderkraft greift dabei die Themen der Elterngruppe auf.

„Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass die Förderung der Muttersprache das Erlernen der deutschen Sprache erleichtert und eine gute Basis für weitere Sprachen bildet“, war die Generalkonsulin Pınar Kayseri von dem Einsatz der Mütter mit Zuwanderungsgeschichte begeistert und motivierte sie weiter zu machen.

Der Ansatz des Rucksack-Programmes, das Elternhaus in die Sprachförderung miteinzubeziehen, wurde von allen Beteiligten als sehr effektiv angesehen.

Das Kommunale Integrationszentrum koordiniert den kreisweiten Einsatz des Projektes. Interessierte Einrichtungen können Informationen bei Projektleiterin Meryem Özkan erhalten unter ✆ 0 25 81 / 53 45 02.

 

                                                                                                                        (Quelle: wn.de)